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Ausschlaggebend für den Therapieerfolg ist eine systematische und reibungslose Kooperation aller beteiligten Disziplinen. Bei der Therapie spielt der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle. Es muss schnell und integriert gehandelt werden, um die Gefahren der Sepsis zu reduzieren. Parallel zur kausalen Therapie durch chirurgische Herdsanierung und Antibiose kommt der supportiven und adjunktiven Therapie eine vitale Bedeutung zu. Ein intensiviertes Monitoring der Pflege optimiert die Indikationsstellung der supportiven Therapie.
Im Folgenden finden Sie mögliche Grundprinzipien, nach denen eine Behandlung durchgeführt werden kann. Die Strukturierung der Grundprinzipien einer Behandlung ist auf einen Konsens der Deutschen Sepsis-Gesellschaft e.V. (DSG) und der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) zurückzuführen, die als "S2-Leitlinie: Diagnose und Therapie" 2007 von Prof. Dr. med. Konrad Reinhart, Vorsitzender der Deutschen Sepsis-Gesellschaft e. V. (DSG) und Direktor der Klinik Anästhesiologie und Intensivmedizin im Universitätsklinikum Jena und Dr. med. Frank Martin Brunkhorst, Sekretär der Deutschen Sepsis-Gesellschaft e. V. (DSG) und Oberarzt der Klinik Anästhesiologie und Intensivmedizin im Universitätsklinikum, herausgegeben wurde.
Die Entscheidung, welches Medikament und welche Therapie für den einzelnen Kranken richtig ist, entscheidet der behandelnde Arzt.
Link: S2-Leitlinie: Diagnose und Therapie der Sepsis (2010)
Quelle: S2-Leitlinie: Diagnose und Therapie der Sepsis (2010)
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